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Lebenslauf und berufliche Entwicklung
  • Geboren am 15. Dezember 1965 in Wels/Oberösterreich
  • Seit 1982 aufgrund eines Verkehrsunfalls querschnittgelähmt
  • Entgegen der ursprünglichen Idee Sport zu studieren, entschied ich mich für das Studium der Psychologie an der Universität Wien, das ich 1992 erfolgreich abgeschlossen habe
  • In den Jahren 1992 bis 1997 arbeitete ich als klinische Psychologin im Rehabilitationszentrum “Weisser Hof” in Klosterneuburg bei Wien.
  • 1997 folgte die Gründung meiner eigenen Praxis für Psychologische Beratung und Psychotherapie im 14.Wiener Gemeindebezirk. Damit ging auch die Eintragung in die Liste der PsychotherapeutInnen beim zuständigen Bundesministerium einher.
  • Neben dieser Arbeit habe ich seit 1997 Workshops und Seminare durchgeführt, ebenso Vorträge gehalten u.a. zu den Themen “Körperbehinderung / für Betroffene und Angehörige” sowie “Psychologie im Behindertensport”.
  • 2002 bis 2004 habe ich eine Zusatzausbildung in biodynamischer Vegetotherapie erfolgreich absolviert.
  • Zwischen 2002 und 2009 habe ich ausserdem die MitarbeiterInnen der Wiener Linien (verantwortlich für den öffentlichen Nahverkehr in der österr.Bundeshauptstadt) in Zusammenarbeit mit dem Bundessoozialamt und der Wiener Assistenzgenossenschaft (WAG) im Umgang mit mobilitätseingeschränkten Fahrgästen geschult. Dies geschah gemeinsam mit der renommierten Leiterin der WAG, Mag. Dorothea Brozek
  • Um mit der gesellschaftlichen und fachlichen Entwicklung Schritt halten zu können, sind immer wieder Fortbildungen notwendig. Dabei kann es um die rechtliche Situation innerhalb der täglichen Praxisarbeit ebenso gehen, wie um aktuelle Themen die mir besonders am Herzen liegen. Dabei wären z.B.Traumatisierungen, Burn-out und Mobbing zu nennen, als auch die aktuellen wissenschaftlichen Behandlungsansätze bei Angstzuständen, Panikattacken sowie Depressionen.

 

 

Eine Therapeutin privat
  • Schon als Kind war ich eine begeisterte Sportlerin. Durch die aus dem schweren Verkehrsunfall resultierende Querschnittlähmung im Alter von 16 Jahren, schien die in mir gereifte Idee, Sport an der Universität zu studieren, plötzlich in weite Ferne gerückt. Ich habe mich trotzdem nicht entmutigen lassen und mir meine Sportlichkeit nicht nur erhalten, sondern mich für sieben Jahre auch mit Begeisterung und hohem Zeitinvestment auf drei Sportarten konzentriert: Kugelstoßen, Diskuswerfen und Speerwerfen.
  • 2000 bekam ich dafür den Lohn, wie man gemeinhin sagt. Ich war im Team der Paralympics in Sydney, den Olympischen Sommerspielen für Menschen mit Handicap, und gewann im Kugelstoßen eine Bronzemedaille.
  • 2001 habe ich an den Europameisterschaften der Behindertensportler in der Schweiz, in allen drei Disziplinen teilgenommen.
  • 2002 schaffte ich es bei den Weltmeisterschaften im französischen Lille Vizeweltmeisterin im Kugelstoßen zu werden.
  • 2003 gelang es mir bei den Europameisterschaften in den Niederlanden Europameisterin im Diskuswerfen zu werden. Und bei den World Wheelchair Games in New Zealand erlang ich im Kugel- und Diskusbewerb zweimal Gold.
  • 2004 habe ich nocheinmal bei den Paralympics in Athen teilgenommen, habe dort im Kugelstoßen und Diskuswerfen den 9. Platz erreicht, und habe anschließend meine aktive Sportkarriere beendet.
  • Auch wenn mein Leben heute stärker durch die Psychotherapie und weniger durch den Leistungssport bestimmt wird, bin ich bei der Rückschau auf diese Jahre ein wenig stolz und hoffe, dass es mir damals gelungen ist zwei meiner wichtigen persönlichen Ziele im Sport zu erreichen.
    Ich wollte anderen behinderten Menschen Motivation geben. Ihnen und mir selbst zeigen, was mit Geduld, Einsatz und Spass an der Sache möglich ist und dass z.B. im Rollstuhl zu sitzen keineswegs bedeutet damit am Rande der Gesellschaft zu sitzen und zur Untätigkeit verdammt zu sein.
    Ausserdem wollte ich den Nichtbehinderten zeigen, dass Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung fraglos mitten in der Gesellschaft stehen und dort auch hingehören.
  • In Anerkennung meiner sportlichen Erfolge habe ich 2001 gemeinsam mit meinen Sportfreunden das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich und 2005 das Wiener Ehrenzeichen für sportliche Verdienste verliehen bekommen. Beides hat einen besonderen Platz bei mir zuhause gefunden.
  • Um die Entwicklung des Behindertensports auch weiterhin zu unterstützen, bin ich seit 2002 ehrenamtlich als Sommersportlervertreterin im Österreichischen Behindertensportverband und im Österreichischen Paralympischen Komitee auf Funktionärsebene aktiv.